• Regional ist 1. Wahl –
    aber was ist eigentlich regional?

  • Mitreden erwünscht
    Verbraucherkampagne: www.biofair-vereint.de

Der BioFairVerein

Wir sind eine bundesweite Initiative, die sich für hochwertige, genussvolle und gesunde Bio-Lebensmitteln im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens einsetzt.

Für uns gehören Werteorientierung und wirtschaftliches Handeln zusammen.

Wir wollen das Thema Fairness auch für die heimischen Bio-Lebensmittel stärker ins Bewusstsein rücken.

Im BioFairVerein engagieren sich Bio-Lebensmittelhersteller, aber auch Bio-Bauern und der Bio-Handel.

Mitreden erwünscht!
Gute Vorschläge gesucht!

Die Kampagne www.biofair-vereint.de

sucht Menschen, die ihre Sichtweise zum Thema Fairness bei der Erzeugung von heimischen Bio-Lebensmitteln darstellen.

  • Was verstehen Sie unter Qualität oder Regionalität?
  • Was verstehen Sie unter fairen Partnerschaften?
  • Haben Sie ein tolles Beispiel?

Schreiben Sie eine E-Mail!

Rufen Sie an oder mischen Sie mit auf
www.facebook.com/biofair.vereint

 

Regional ist 1.Wahl - aber was ist eigentlich regional?

Ökotest hat Regionalprodukte getestet und kommt zu dem Urteil. "Regionaler Etikettenschwindel". Nach Ökotest sollte ein regionales Produkt 3 Bedingungen erfüllen:

  • Es muss in der Region hergestellt sein.
  • Die Rohstoffe müssen aus der Region kommen.
  • Das Produkt muss in der Region vermarktet werden.

So klar die Definition auf den 1. Blick wirkt, wirft sie doch Fragen auf:

Was macht eine Region aus und wie groß darf sie sein? Ist die Grenze einer Region geografisch definiert oder eine Ländergrenze? Wird vom Hersteller oder vom Händler aus gerechnet? usw....

Eindeutig regional sind nach dem Vorschlag von Ökotest dann eigentlich nur Lebensmittel, die vom Bauern in meiner Nähe angebaut werden. Macht das einen Sinn? Denn längst nicht alles wächst überall gleich gut oder wird überall angebaut und hergestellt.

Auch Bio-Unternehmen wie z.B. eine Molkerei, brauchen eine gewisse Anzahl von Milchbauern und ein entsprechendes Einzugsgebiet, um ihre Molkereierzeugnisse herstellen zu können.
Und sie braucht natürlich auch einen Absatzmarkt, dessen Größe je nach Bevölkerungsdichte und nach Größe des Unternehmens schwankt.

 

Regionale Wertschöpfung und regionale Wirtschaftskreisläufe stärken

Dennoch: Es ist wichtig, sich angesichts eines immer globaleren und anonymeren Lebensmittelmarktes auf regionale Wirtschaftskreisläufe zu besinnen.

Das macht auch der BioFairVerein, auch wenn er Region weit fasst: 60% der Rohstoffe, die ein Mitgliedsunternehmen verarbeitet, müssen aus Deutschland stammen. Ein Bio&Fair gelabeltes Produkt muss zu 80% aus heimischen Rohstoffen bestehen. In der Praxis beziehen die meisten Mitglieder den Hauptanteil ihrer Rohstoffe aus einem Umkreis von 200 km. Das alles wird bei der Bio&Fair-Zertifizierung mit geprüft.

Die Bio&Fair-Unternehmen ermutigen die Bauern in ihrer Umgebung auf Bio umzustellen und Rohstoffe für sie zu erzeugen. Sie sichern und schaffen ökologisch sinnvolle Arbeitsplätze - oft in strukturschwachen Gebieten. So stärkt Bio&Fair die Region.

Und darauf kommt es letztlich an!

 

Neues Mitglied

Wir sind Mitglied, weil...

... wir den Jagsthof nach dem Motto führen "Wir können nicht billig, wir können nur gut."

Das merken auch unsere Hühner. Sie bekommen ein vielseitiges "Hühnermüsli", das zum größten Teil selbst angebaut wird.

Auf unserem Bioland-Betrieb achten wir auf Tiergesundheit. Dazu gehört vor allem, dass die Tiere viel Platz haben - im Stall und draußen auf der Wiese.

Martina Mast, Martin Häring
www.jagsthof.de

 

Neues Fördermitglied

Wir sind Fördermitglied, weil...

... fair handeln - sowohl international als auch regional - für uns ein zentrales Anliegen ist.

Ein Beispiel für gelebte faire Partnerschaften bei uns im 'Ländle' ist ein von Organix finanzierter mobiler Hühnerstall, der vom Jagsthof betreut wird. Wir verkaufen die Eier und unsere Kunden können sicher sein, dass die Hühner artgerecht gehalten werden.

Fam. Tenta
www.organix-biomarkt.de